Jetzt ausbilden – so geht’s!

»Ausbildung JETZT!« in OWL

Sie überlegen, einen Ausbildungsplatz anzubieten? Sie bieten Schnuppertage an? Viele Jugendliche suchen noch nach einer Ausbildungsstelle.

Helfen Sie mit, geben Sie den Jugendlichen eine berufliche Chance!

In diesem Jahr gibt es wieder einen Rückstand bei der Besetzung von Ausbildungsstellen, auch in OWL. Das Arbeitsministerium NRW hat mit allen Ausbildungsakteurinnen und -akteuren in NRW die Initiative »Ausbildung Jetzt!« gestartet. Die Region OWL unterstützt diese Initiative mit dem Ziel, Jugendliche und Arbeitgebende zusammenzubringen. Sie finden auf dieser Seite viele Informationen zu Ausbildung in OWL sowie Akteureinnen und Akteuren, die Sie unterstützen, damit Sie für Ihr Unternehmen den richtigen Jugendlichen finden.

Mehr über die Initiative »Ausbildung Jetzt!« erfahren Sie über die Homepage
› www.mags.nrw/ausbildungjetzt

Gut zu wissen

Einen Ausbildungsvertrag können Sie in Abstimmung mit Ihrer Kammer unabhängig vom Beginn des Berufsschuljahres abschließen. Erkundigen Sie sich individuell bei Ihrer Kammer.

Es ist ein guter Tipp, die Information über Ihren Ausbildungsplatz möglichst weit zu streuen und alle Ihnen zur Verfügung stehenden Kontakte und Netzwerke einzubinden. Sie können auch die etablierten Portale nutzen, um Ihre Stellenanzeige zu hinterlegen: Neben Ihrer Firmenwebsite beispielsweise das Portal der Agentur für Arbeit. Auch › www.aubi-plus.de  ist überregional sehr beliebt. Nutzen Sie ebenfalls Instagram sowie Facebook und bitten Sie Ihr Netzwerk um Weiterleitung.

Infos zur Gewinnung von Auszubildenden:

› www.kofa.de/service/thema-des-monats/2020/juli-azubi-rekrutierung-ueber-soziale-netzwerke

› www.youtube.com/watch?v=Fmt0ztF5Ht0

Die Besetzung von Ausbildungsstellen ist nicht immer ganz einfach. Der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit unterstützt Sie persönlich bei der Suche und Auswahl geeigneter Bewerberinnen und Bewerber. Einen ersten Überblick über Unterstützung bei der Suche nach einem Azubi finden Sie hier: 
› www.arbeitsagentur.de/unternehmen/ausbilden/passender-azubi.

Auch die Kammern in OWL sind erste Anlaufstellen für die Vermittlung freier Ausbildungsplätze in der Region bzw. überregional und bieten eine Stellenbörse an: 

Lehrstellen- und Praktikumsbörse des Handwerks in OWL

› www.ihk-lehrstellenboerse.de

Es gibt auch regionale Initiativen, die das Zusammenbringen von Unternehmen mit Jugendlichen unterstützen.

beAzubi App:

> https://beazubi.de/

Detmold:

› https://www.zukunft-ausbildung-lippe.de/

Höxter:

› https://superheldenausbildung.de/

Minden-Lübbecke:

Viele Jugendliche der Abschlussklassen sind sehr verunsichert, weil Praktika und Schnuppertage in den vergangenen Jahren aufgrund der Corona-Pandemie kaum möglich waren.

Haben Sie als Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen Verständnis dafür, dass die Qualität der Bewerbungsunterlagen sich möglicherweise von denen der Vorjahre unterscheidet. Suchen Sie das Gespräch mit Jugendlichen, die sich für eine Ausbildungsstelle interessieren und lernen Sie sie kennen. Es werden sich ggf. auch Azubis bei Ihnen melden, die Ihren Betrieb wechseln müssen, weil das Ausbildungsgeschehen zum Erliegen kommt oder Ausbildungsbetriebe Insolvenz anmelden müssen. Geben Sie dem Nachwuchs eine Chance.

Das persönliche Gespräch ist nach wie vor das A und O. Doch zeigen Sie sich als Unternehmen digital, flexibel und kreativ. Der Kontakt zu den künftigen Azubis und Vorstellungsgespräche mit ihnen sind und bleiben wichtig. Warum nicht bereits in der Stellenanzeige signalisieren, dass das erste Vorstellungsgespräch digital erfolgen wird? Wenn Sie Gespräche verschieben müssen oder Entscheidungen erst in einiger Zeit getroffen werden können, informieren Sie Ihre Bewerberinen und Bewerber. Seien Sie offen und transparent.

 

Das ist bei spezialisierten Unternehmen immer häufiger der Fall. Sie brauchen dennoch nicht auf den Vorteil zu verzichten, eigene Nachwuchsmitarbeitende selbst auszubilden.

Es gibt vier typische Formen einer kooperativen Ausbildung bzw. Verbundausbildung, die vom Land NRW gefördert werden können. Eine sehr pragmatische Lösung ist die Kooperationsvereinbarung zweier Unternehmen. Dabei wechselt ein Auszubildender oder eine Auszubildende für einige Wochen in das andere Unternehmen und durchläuft dort die Aufgabenbereiche, die der Ausbildungsbetrieb nicht anbieten kann:
› www.handwerk-owl.de/de/ausbildung/fur-betriebe/verbundausbildung

› www.ostwestfalen.ihk.de/ausbildung/fuer-ausbilder/ausbildungsmodelle

Das Arbeitsministerium NRW unterstützt Unternehmen mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds bei der Bereitstellung von betrieblichen Ausbildungsplätzen im Verbundmodell mit einmalig bis zu 4.500 EUR pro Ausbildungsplatz:
www.mags.nrw/esf-antrag

 

Neben der Verbundausbildungsförderung bietet das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW eine finanzielle Unterstützung für die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze im Rahmen des Ausbildungsprogramms NRW.

Informieren Sie sich über Voraussetzungen und Höhe der Förderung auf der Seite der Ministerien.

Das Ausbildungsprogramm NRW:
› www.mags.nrw/esf-antrag

Informationen für Handwerksbetriebe:

Finanzielle Unterstützungsangebote von Handwerksbetrieben bei der Ausbildung

Es gibt in NRW auf Kreisebene zahlreiche Initiativen, wo Sie weitere Ansprechpersonen finden:
Kreis Lippe, Gemeinschaftsinitiative »Zukunft Ausbildung in Lippe«:
› www.zukunft-ausbildung-lippe.de
Kreis Höxter:
› superheldenausbildung.de
Kreis Paderborn:
› www.connect-ausbildungsmesse.de

Kampagnenmedien

Hier finden Sie Materialien der Kampagne “Ausbildung in OWL” . Drucken Sie das Plakat aus, und hängen Sie es sichtbar aus. Sie dürfen auch die Motivbilder der Facebook- und Instagrammkampagne verwenden, jedoch ausschließlich mit dem Hinweis auf diese Webseite www.ausbildung-in-owl.de als auch dem Setzen eines Links. 

Plakat der Kampagne
Kampagne Ausbilder
Kampagne Ausbilderin
Kampagne Junge Frau in Pünktchen
Kampagne Junge Frau mit Tablet
Kampagne Junger Mann im Blaumann
Kampagne Junger Mann mit Pflanzen
Kampagne Bewegtvideo 1
Kampagne Bewegtvideo 2